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. . . erst Bachelor

Für eine allgemeine, umfassende, theoretische Grundlagenausbildung in allen Bereichen bieten wir Ihnen den Bachelor-Studiengang Elektrotechnik und Informationstechnik (ETIT) an. Dieser ist insbesondere dann eine gute Wahl, wenn Sie vor Studienbeginn noch keine bestimmte persönliche Neigung zu einem Vertiefungsgebiet erkennen können. Gegen Ende des Studiums ermöglicht der Studiengang ETIT durch die Wahl von zwei Modulen aus einem engen Wahlpflichtkatalog, in einem selbst bestimmten Bereich eine breitere Basis an Grundlagen zu erwerben, wodurch formal einer von drei möglichen Studienschwerpunkten entsteht:

  • Elektrische Energietechnik
  • Informationstechnik und Kommunikationstechnik
  • Mikrosystemtechnik und Mikroelektronik

Demgegenüber bieten wir mit dem Bachelor-Studiengang Informations- und Kommunikationstechnik (IKT) eine thematisch fokussierte Grundlagenausbildung mit einer besonderen Betonung von Softwarekomponenten und der Berücksichtigung von betriebswirtschaftlichen Aspekten an. Der wesentliche Unterschied zum Studiengang ETIT besteht aber darin, dass auf eine Grundlagenausbildung in dem Bereich der Energietechnik, zugunsten einer verstärkten Ausbildung in IKT, verzichtet wird.

Völlig unabhängig von dem gewählten Bachelor-Studiengang und auch von einem gegebenenfalls erworbenen Schwerpunkt ihrer Bachelor-Grundlagenausbildung, stehen Ihnen in unserem konsekutiven Master-Studiengang Elektrotechnik und Informationstechnik (ETIT) alle denkbaren Differenzierungsmöglichkeiten uneingeschränkt zur Verfügung. So können Sie entweder bevorzugt im bereits gewählten Studienschwerpunkt ihres Bachelors, oder in anderen, sogar ganz neuen Bereichen, praxisnah die aktuellen Lösungskompetenzen für ingenieurwissenschaftliche Fragestellungen aus Forschung und Entwicklung erwerben.

Für beide Bachelor-Studiengänge Elektrotechnik und Informationstechnik und Informations- und Kommunikationstechnik ist strukturell ein ganz ähnlicher zeitlicher Aufbau, allerdings mit leicht unterschiedlichen fachlichen Schwerpunkten, gegeben.

Phase 1: Mathematisch-technische Grundlagen

Zu Beginn des insgesamt 6 Semester langen Studiums wird in beiden Bachelor- Studiengängen in der Phase 1, den ersten 3 Semestern, eine solide Basis in den mathematisch-technischen Grundlagenfächern geschaffen.

Diese mathematisch-technische Grundlagen-Ausbildung bieten wir Ihnen gemeinsam mit anderen Fakultäten der Universität an. Die meisten Veranstaltungen vermitteln dabei nicht einfach nur methodisches Wissen, sie enthalten integrierte und fachlich direkt mit der Theorie verknüpfte praktische Übungen im Labor oder im Computer-Pool der Fakultät. Fast in allen Veranstaltungen bieten wir Ihnen zudem die Möglichkeit, die notwendigen Übungen – Rechen- , Computer- und Laborübungen – in kleinen hocheffizient arbeitenden Lerngruppen durchzuführen, denn gerade in dieser Phase bauen Sie die Basis für das ganze Studium einschließlich des Masterstudiums auf.

Bachelor of Science

Elektrotechnik und
Informationstechnik

Bachelor of Science

Informations- und
Kommunikationstechnik

Phase 2: Vertiefung, Spezialisierung

Technologien Elektrotechnik, Gelbraum, HGÜ-Halle, Elektomobilität, Nano-Technologie © Dorothe Lunte​/​TU Dortmund

In der Phase 2, im 4./5. Semester, erfolgt die eigentliche Fachausbildung mit Kernfächern und Schwerpunktfächern, die Methodik und Wissen des Faches in angemessener Breite und Tiefe vermitteln. Und auch hier wird dasselbe Prinzip der integrierten Praktika wie im Grundstudium angewendet: Wissen und Theorie sollen zugleich mit und in der Anwendung verstanden und erprobt werden. Unsere Praktikumsversuche sind deshalb mit den einzelnen Vorlesungsgebieten zeitlich und inhaltlich unmittelbar verknüpft.

Hier erwerben Sie fachliche Kompetenzen in ganz unterschiedlichen Gebieten je nach Studiengang beispielsweise zu Kommunikationsnetzen, zu elektromagnetischen Feldern und Wellen, zu Verfahren und Bausteinen der Signalverarbeitung, zur Automatisierungstechnik oder für die Nachrichtentechnik. Im Bachelor-Studiengang "Elektrotechnik und Informationstechnik" haben Sie die Möglichkeit je zwei Schwerpunktwahlfächer und zwei Wahlpraktika für einen von drei Studienschwerpunkten auszuwählen. Durch diese Wahl wird eine Spezialisierung und Vertiefung in der ausgewählten Studienrichtung erreicht.

Der Bachelor-Studiengang "Informations- und Kommunikationstechnik" ist inhaltlich bereits speziell ausgerichtet. Es sind ebenfalls Auswahlmöglichkeiten von verschiedenen Wahlpflichtvorlesungen und -praktika gegeben, um eine den persönlichen Interessen entsprechende Spezialisierung zu erreichen.

Bachelor of Science

Elektrotechnik und
Informationstechnik

Bachelor of Science

Informations- und
Kommunikationstechnik

Phase 3: Berufliche Orientierung

Technologien Elektrotechnik, Collage © Dorothe Lunte​/​TU Dortmund

In der Phase 3, im 6. Fachsemester, absolvieren Sie in beiden Bachelorstudiengängen vor allem berufsnahe Lehrmodule. Hierzu gehören die Bachelorarbeit und das Industriepraktikum.

In dieser Phase erfolgt eine technisch-wissenschaftliche Vertiefung als Vorbereitung für eine nachfolgende Master-Qualifikation oder aber für eine anschließende Berufsausübung. Für die Bachelorarbeit wählt die Kandidatin / der Kandidat ein Thema aus oder legt dieses Thema gemeinsam mit einem Betreuer fest. Oft sind Themenstellungen Teil der Forschungsprojekte der Lehrstühle oder entstehen in unmittelbarer industrieller Zusammenarbeit. Das erleichtert nach dem Abschluss den Sprung in die Berufswelt. In diese Phase gehört auch ein 12-wöchiges Industriepraktikum, in dem Sie wiederum wertvolle Berufserfahrungen sammeln können.

Das Studium fundamentale der Universität befindet sich noch im Aufbau. Es ermöglicht die Teilnahme an übergreifenden Veranstaltungen, z.B. interdisziplinären Ringvorlesungen, wirtschaftsorientierten Vorlesungen oder Sprachveranstaltungen.

Bachelor of Science

Elektrotechnik und
Informationstechnik

Bachelor of Science

Informations- und
Kommunikationstechnik

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Anfahrt & Lageplan

Der Campus der Technischen Universität Dortmund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dortmund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dortmund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dortmund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Universität ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dortmund Universität“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dortmund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Universität mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dortmund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dortmund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dortmund Universität S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dortmund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dortmunder Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Universität. Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Universität zu erreichen ist.

Die Einrichtungen der Technischen Universität Dortmund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hochschule im angrenzenden Technologiepark. Genauere Informationen können Sie den Lageplänen entnehmen.